Pokal – Aus in der ersten Runde

27. September 2013

Img_6047Am vergangenen Sonntag stand die erste Runde des Floorball Deutschland Pokals an. Für den SC DHfK Leipzig hatte das Los die Unihockey Igels Dresden als Gegner gefunden. Zwei Wochen zuvor trafen beide Mannschaften schon zu einem Testspiel in Dresden aufeinander. Hier konnte man sich knapp durchsetzten. Das Pokalspiel fand nun in Leipzig in der Sporthalle Rosenowstraße statt. Trotz des ungewöhnlichen Spielortes fanden eine Menge Fans den Weg in die Halle. Den Spielern ist die Halle aus zahllosen Trainingseinheiten hingegen bestens bekannt. Diesen Heimvorteil und das Selbstbewusstsein aus dem Testspiel galt es zu nutzen.

Im ersten Drittel des Spiels gelang dies auch. Man konnte sich in der Hälfte des Gegners festsetzten und schien die Igels damit ein wenig zu überraschen. Dennoch schaffte man es nicht, trotz guter Möglichkeiten, ein Tor zu erzielen. Dies gelang erst nach zehn Minuten, in Überzahl spielend. 1:0 durch Hlib Podolnyy. Kurz vor Ende des ersten Drittels musste Christian Hollmichel für zwei Minuten auf die Strafbank. Leider stellte dies den Auftakt zu einer ganzen Reihe sinnloser Strafminuten dar. Etwa zwei Minuten nach Beginn des zweiten Drittels musste dann Hlib Podolny auf die Strafbank und man kassierte prompt das 1:1, direkt durch den Freischlag. Wenig später nutzte Tobias Schrey eine Überzahl unsererseits zum 2:1.

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Dresden antwortete allerdings nur wenige Sekunden später, woraufhin Nils Knothe die dritte Überzahl wieder zur 3:2 Führung nutzte. Das Spiel war jetzt völlig offen, leider lies man die Dresdner zunehmend zu ihrem Spiel finden. Auf das 3:3 erfolgte zwar noch einmal der Führungstreffer durch Nikolas Kujat, doch am Ende des Drittels musste man zwei weitere Gegentore hinnehmen, so dass man mit einem Rückstand in die Pause ging. Vom Spiel aus dem ersten Drittel hatte man nun völlig den Faden verloren. Zu Beginn des dritten Drittels ging es weiter wie das Zweite aufgehört hatte. Dresden schien nun alles zu gelingen und binnen sieben Minuten stand es 4:8. Für den Rest des Spiels ließ man sich nun immer mehr auf Diskussionen mit den Schiedsrichtern ein und kassierte weiterhin überflüssige Strafminuten. Erfreulich ist hierbei zu nennen, dass Michael Winter eine drei gegen fünf Unterzahlsituation ausnutzte und das 5:8 schoss. Leider kassierte man kurz darauf schon wieder ein Tor. Fünf Minuten vor dem Ende traf dann Jonny Lehmann zum 6:9. Dresden war dann noch einmal in Überzahl erfolgreich und Nikolas Kujat traf per Penalty zum 7:10 Endstand.

Insgesamt ging das Spiel durch ein katastrophales zweites Drittel verloren, indem durch unnötige Ballverluste dem Gegner die Tore reihenweise ermöglicht wurden. Außerdem muss man in Zukunft die Anzahl der Strafminuten reduzieren um solche Spiele gewinnen zu können. Mit dem ersten Drittel des Spiels kann man dagegen rundum zufrieden sein. Ziel

muss es jetzt sein diese Leistung in jedem Spiel und vor allen Dingen in jedem Drittel abzurufen. Die erste Möglichkeit dazu gibt es am nächsten Sonntag 12:00 in der Brüderstraße. Gegner sind die Floorball Tigers Magdeburg.

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