Sportclub bezwingt die Igels Dresden

Sportclub bezwingt die Igels Dresden
3. November 2016

Überraschend deutlich konnte der Sportclub das nächste Spitzenspiel der 2. Bundesliga Süd/Ost gewinnen. Mit 9:4 setzte man sich in heimischer Halle gegen die Igels aus Dresden durch.

Von Beginn an ließ man keine Zweifel aufkommen, dass man als Sieger vom Platz gehen wollte. Nach 6 Spielminuten führte man 2:0 durch Tore von Ingmar Penzhorn und Nicolas Kujat, nachdem man zuvor schon ein paar gute Chancen liegen ließ. Danach kamen allerdings die Gäste besser ins Spiel und nach zwei individuellen Fehlern stand es plötzlich 2:2. Kapitän Nicolas Kujat brachte den Sportclub vor der Pause wieder in Front. Mit der Pausensirene wurde gegen einen Dresdner Spieler eine Strafe ausgesprochen, so dass man in das zweite Drittel in Überzahl startete.

Hier wurde es dann ein wenig unübersichtlich, als auch Moritz Götze auf die Strafbank musste. In der vier gegen vier Situation spielte man fast wie in Unterzahl und überließ unnötigerweise den Gästen Ball und Feld. Diese konnten daraus aber kein Kapital schlagen. Kurz nach Ablauf der Strafe gegen Dresden kam man doch noch an den Ball und erzwang eine weitere Strafe für Dresden und einen Penalty. Juuso Laamanen trat an, konnte aber erstmals für den Sportclub nicht verwandeln. Dies schien ihn aber erst richtig ins Spiel zu bringen. Als man endlich wieder fünf gegen fünf spielen konnte erzielte er das 4:2. Kurze Zeit später erhöhte Paul Siegmund auf 5:2, bevor wieder Laamanen an der Reihe war und eine beruhigende 6:2 Führung herausschoss. Allerdings beruhigte sich damit auch das Spiel des Sportclubs etwas zu sehr, so dass Dresden innerhalb kürzester Zeit auf 6:4 herankam. Nach dieser kurzen Tiefschlafphase konnte man innerhalb der letzten drei Minuten des zweiten Drittels die Vier Tore Führung wieder herstellen. Moritz Götze und einmal mehr Nicolas Kujat waren erfolgreich. Dresden kam jetzt immer häufiger einen Schritt zu spät.

Nach dem zweiten Seitenwechsel dauerte es nur 30 Sekunden ehe Juuso Laamanen sein drittes Tor zum 9:4 erzielen konnte. Vielleicht sollte er in Zukunft öfters einen Penalty verschießen, um dann umso sicherer die Tore im Spiel zu erzielen. Der Rest des Drittels ist schnell erzählt: eine drei gegen fünf Unterzahl konnte man schadlos überstehen, da Dresden hier auch zu ideenlos agierte. In der Folge kam Dresden dann immer mal wieder zu guten Chancen, auch weil man in den Reihen noch einmal kräftig umstellte, um auch den jüngeren Spielern Einsatzzeit zu ermöglichen. Die wirklich guten Chancen konnte ein gut aufspielender Daniel Gaumnitz allesamt entschärfen. Somit blieb es beim 9:4 für den Sportclub.

Damit ist man nun das einzig ungeschlagene Team in der Liga, steht aber trotzdem vorerst auf Platz zwei, da Döbeln ein Spiel mehr und die bessere Tordifferenz hat.

In zwei Wochen spielt man nun in der dritten Pokalrunde in Erlensee, bevor man eine Woche darauf zum „Traditionsduell“ zu den Saalebibern fährt.

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